Bibeltext
Prediger 11,9; - 12,1;- V.9; Befehl zur Freude
- V.10; Unmut aus Herz entfernen
- V.1; An deinen Schöpfer denken, bevor man alt wird.
„Befehl“ zur Freude
V.9; lesen; Auf manchen wirkt der Text vielleicht irgendwie komisch: Erst heißt es, du sollst dein Leben genießen, und heißt, aber wehe nachher vorm Gericht. So ist dieser Text natürlich nicht gemeint. Gott stellt für die Jugend die Freude, das Wünscheerfüllen vorne an. (umgekehrte Formulierung als Kontrast erzählen; zuerst Gericht dann Freude)Schauen wir uns den Text einmal genauer an: Wie geht das mit der Freude?
Auch hier wieder das Herz: Was man sich wünscht und was man haben will, danach darf man streben und leben. Wenn man nur bis hierhin lesen würde, käme man zu dem Schluß 'Tue, was du willst, und dann geht es dir gut.' Ist das so? Im zweiten Teil von V.9 steht, daß Gott einen für alles, was man tut, zur Rechenschaft ziehen wird. Gott ist gerecht und deswegen hat alles, was man tut, Folgen. Böse Taten haben böse Folgen und gute Taten gute Folgen, oft schon hier auf Erden und besonders aber nach dem Tod. Gott möchte uns vor bösen Folgen bewahren, damit wir wirklich unbeschwert glücklich und fröhlich sein können, besonders die Kinder und Jugendlichen. Gottes Verbote tragen dazu bei, indem sie uns vor Schlimmem bewahren. (Verbote der Eltern als Vergleich; wenn man älter wird, versteht man manches)
Also fröhlich leben, glücklich sein, sich Wünsche erfüllen und erfüllen lassen (Weihnachten) aber alles Gott unterordnen, dann gibt es ein richtig fröhliches Leben. Ganz einfach, nicht? Anscheinend nicht, denn es gibt da viele Probleme. (bißchen sülzen; auf Kinder, Jugendliche allgemein hinweisen; usw.)
Hindernisse
Was sind nun die Hindernisse für ein freudig-fröhliches Leben? In V.10 steht:- alte Luther : „Traurigkeit“
- Schlachter : „Verdrießlichkeit“
- gute Nachricht : „Ärger“
Ganz moderne Übersetzungen würden vielleicht auch „Frust“ schreiben. Man ärgert sich über etwas, was man nicht ändern kann. (vielleicht biblisch richtigen Ärger (Zorn) kurz erklären)
Wo ist in eurem Leben „Unmut“? Beispiele: (alles ein bißchen ausführen)
- Man fühlt sich ungerecht behandelt, von Eltern, Lehrern, usw.
- Man will etwas haben, (was die anderen auch haben,) kriegt es aber nicht. (vielleicht als Beispiel Dinosaurierwelle; erklären, manche Wünsche aus Laune heraus und wenn man es dann hat, dann ist das Interesse weg)
- Liebeskummer, bedingt Frust;
- Streit mit Freunden, Geschwistern, Eltern, usw.
- Man fühlt sich nicht ernstgenommen (wie ein Kind behandelt werden).
- Man fühlt sich nicht verstanden.
- Man hat manchmal einfach kein' Bock auf nichts, Langeweile, man ist einfach träge, ohne daß man dafür einen Grund wüßte, unmotiviert, usw.
- usw.
Dies alles kann zu dauerhaftem Unmut führen und fast jeder hat irgendeine Form von Unmut in seinem Herzen. Diesen Unmut soll man nun aus seinem Herzen entfernen, um wirklich glücklich zu sein. „Will ich nicht, geht nicht, wenn du wüßtest, andere (meine Eltern) machen es auch, usw.?“ wirst du wahrscheinlich jetzt sagen. Es gibt kein Patentrezept wie das Kaninchen aus dem Hut.
kurz noch etwas zu „das Übel vom Leib fernhalten“: Drogen, Alkohol, Nikotin, völlig falsche Ernährung; klar Sexualität kann zu einer Sucht danach führen, wenn man es nicht in einer gesunden Ehe betreibt; viele Jugendliche im Alter ab 12-13 Jahre fangen schon damit an und das hat schädliche Folgen; darauf genauer einzugehen, das würde hier den Rahmen sprengen, aber wenn Interesse da ist, kann man da sicherlich in kleinerer Runde darüber sprechen.
Nun zurück zum Unmut; wie gesagt es gibt kein Patentrezept, kein Schnellverfahren; Woher kommt der Unmut? In Prediger 3,11; steht:
Gott hat dem Menschen eine Ahnung von der Ewigkeit ins Herz gelegt; jeder Mensch weiß oder ahnt, daß es einen Gott gibt, er ahnt, daß da etwas mehr sein muß, als nur die sichtbare materielle Welt. Aber kann es nicht durchschauen. Er weiß, daß ihm etwas fehlt, nur weiß er nicht was. Er hat eine Lücke in sich und deswegen füllt der Mensch diese Lücke unbewußt mit Ärger, mit Liebeskummer oder auch mit Beschäftigung und Hobbies, um nicht darüber nachdenken zu müssen. Ihr habt also alle eine Lücke in euch.
Wie kann man nun den Unmut loswerden? Ein wichtiger Punkt ist „Vergeben“. Ich muß z.B. den Leuten vergeben, die mich ungerecht behandelt haben, meinen Geschwistern, meinen Eltern, meinen Klassenkameraden, usw. Und das ist schwer (Vorbild der Erwachsenen). Und auch andersherum; wieviel Menschen haben wegen Dir Unmut im Herzen? Meistens vergessen wir das ja, wir haben nur ein gutes Gedächtnis dafür, was andere uns angetan haben. Jesus gibt Mut zum Entschuldigen. Jesus vergibt Dir auch und kann Dein Gewissen reinigen. Und Jesus gibt Kraft, auch anderen zu vergeben. (Streit auf der Freizeit; Streit beim Kanufahren; erläutern) Jesus gibt auch in anderen Punkten Befreiung. Man lernt auf manches zu verzichten, man möchte es dann einfach nicht mehr unbedingt haben. Dann ist es nicht mehr so wichtig, daß das Nachbarskind ein tolleres Fahrrad als ich habe (Neid). Wenn ich mit Jesus lebe, merke ich, daß ER mich ernst nimmt, auch wenn die anderen es nicht tun; er stellt mir auch Menschen an die Seite, die mich ernstnehmen. Jesus versteht mich auch völlig, ich merke das beim Bibellesen, beim Gebet; das ist schon enorm (vielleicht noch betonen). Liebeskummer: Grundsätzlich lügen Illustrierten wie Bravo und ähnliches und auch das Fernsehen zu diesem Thema, sie lügen. Es wird ja immer so vermittelt: Man verliebt sich in jemanden und dann kann man gar nicht mehr anders. Man hat Sehnsucht, Liebeskummer, man kann nichts mehr essen, usw. Eines daran ist falsch; man kann doch anders. (Entscheidung dabei kurz erläutern; wechselnde Beziehungen erläutern; aussichtsloses Verliebtsein erläutern) Auch über dieses Thema müßte man noch ausführlicher reden. Null-Bock, Langeweile; Jesus kann Motivation für Dinge schenken, die Dir auch wirklich Spaß machen; dazu muß man bereit sein, sein cool-wirkendes Gelangweiltsein abzugeben.
Natürlich dauern alle diese angesprochenen Heilungen vom „Unmut“ eine Weile, aber es lohnt sich. Wiederholung von „Unmut“'s:
- ungerechte Behandlung
- nicht ernstgenommen-werden
- Unverständnis
- Liebeskummer
- unerfüllte Wünsche
- Streit, Ärger;
- Null-Bock, Langeweile;
- usw.
Ihr könnt dem allen sicherlich noch einiges hinzufügen.
Aber wenn Ihr den Unmut loswerden wollt, müßt Ihr die Lücke in euch irgendwie füllen. In Hebr.8,10; steht:
Wenn Ihr alleine seid, erzählt Jesus Christus alles, was euch bedrückt; erzählt ihm alles, all' euren Unmut. Bittet ihn darum, daß er in euer Leben kommt.